Exportmärkte

Moll-Motor goes Africa

Moll-Motor, Hersteller von Elektromotoren, baut seine Geschäfte in Afrika aus. Aggregate des Unternehmen werden künfitg Pumpen- und Beregnungsantriebsmotoren für Bewässerungsanlagen mit Strom versorgen. Warum für das Stockerauer Unternemen Afrika ein Hoffnungsmarkt ist.

Antriebstechnik Moll-Motor Unternehmen Afrika Märkte

Gerulf Moll, Geschäftsführer Moll-Motor

Moll-Motor ist derzeit im Begriff, das Geschäft in in Afrika auszubauen. Wie Geschäftsführer Gerulf Moll dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, war die Lieferung von 15 Stück leistungsstarken Stromaggregaten nach Ägypten der Anfang. Jetzt steht ein Folgeauftrag für weitere 42 Stück vor dem Abschluss.

Wasserversorgung mit Technik von Moll-Motoren

Die Moll-Dieselstromerzeuger werden für Bewässerungsanlagen eingesetzt, die mitten in der Wüste liegende Erdnuss- und Orangenplantagen mit Wasser versorgen. Aus rund 300 Meter tiefen fossilen Grundwasservorkommen wird das Wasser hochgepumpt und mit Beregnungsanlagen über die Felder verteilt. Die dazu erforderlichen Pumpen- und Beregnungsantriebsmotoren werden mit Strom aus den Aggregaten versorgt. „Da afrikanische Länder hohe Wirtschaftszuwachsraten haben, gibt es jetzt auch erste Vertragsverhandlungen für eine Moll-Motor-Vertretung für ganz Afrika. Durch diesen Partner sollen Land für Land bearbeitet und erste Aufträge über Ägypten abgewickelt werden“, erklärt Gerulf Moll.

Fokus auf Vertrieb

Schwerpunkt des Stockerauer Unternehmens mit seinen 80 Mitarbeitern ist der Vertrieb von Elektromotoren, Getrieben und Kupplungen etc. Die Angebote reichen von der Projektplanung und Umsetzung bis zur Inbetriebnahme von ganzen mechatronischen Antriebssträngen. Etwa 40 Prozent der Produkte gehen in den Export. Hauptsächlich in den EU-Raum, aber auch in exotische Länder wie Tibet oder die Mongolei. Als erfreuliche Neuheit nennt Gerulf Moll die vor zwei Jahren erfolgte Übernahme der Vertretung von Flender-Kupplungen: „Uns bringt die Übernahme weltweit bekannter Marken-Produkte nicht nur eine Umsatzsteigerung, sondern vor allem auch eine Abrundung unseres eigenen Lieferprogramms.“ Nach jährlichen Umsatzsteigerungen, auch im laufenden Geschäftsjahr, errichtete die Geschäftsleitung vor kurzem einen großen Zubau für die Lagerhaltung von rund 60.000 Artikeln und für neue Büroräumlichkeiten am Standort Stockerau. (km)

Verwandte tecfindr-Einträge