Carbonfaser

Mark entwickelt ultraleichte Hydraulikzylinder

Dank verschiedenster Entwicklungen sind die Hydraulikzylinder des Unternehmens Mark mittlerweile um bis zu 70 Prozent leichter als herkömmliche Zylinder.

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Mark hat jeden Einzelteil des Zylinders neu durchdacht und konstruktions- und materialseitig optimiert.

Die Firma Mark in Spital am Pyhrn produziert seit 1920 Metall-Tiefziehteile. Eine neue Idee – Hydraulikzylinder in Leichtbauweise – führte 2008 zur Gründung der Mark Hydraulik GmbH.

Ob nun doppelwirkende Zylinder oder Plungerzylinder, die Mark Hydraulik GmbH entwickelt und konstruiert alle Arten Hydraulikzylinder. Für die Entwicklung der ultraleichten Hydraulikzylinder setzte Mark auf ein Team aus Technikern, Metallurgen, Kunststoff-Spezialisten und Forschern. Mark ist daher auch Mitglied in der Leichtbauplattform A2LT, Austrian Advanced Lightweight Technology. Die kooperative Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus ist der Hauptzweck dieser österreichischen Initiative. Mark griff bei seiner Entwicklung auf das Know-how der Partner aus der Plattform zurück.

Neu durchdachte patentierte Lösungen

Herkömmliche Hydraulikzylinder werden meist aus Stahl erzeugt. Ein Metallrohr wird mit zwei Endteilen verschweißt bzw. verschraubt. Mark hat jeden Einzelteil des Zylinders neu durchdacht und konstruktions- und materialseitig optimiert. Die Zylinderrohre stellt Mark nun in einem patentierten Wickelverfahren aus Carbonfaser her. Wie Stahl dehnt sich auch die Carbonfaser, sie wird daher nach dem Wickelvorgang und beim Zusammenbau gespannt. Sowohl für diese Vorspannung als auch für die Ölzuführung wurden bereits Patente erteilt. Bei den – ebenfalls patentierten – Endkappen griff Mark auf sein 100-jähriges Tiefziehwissen zurück. Diese tiefgezogenen Metallkappen kompaktieren den Carbonmantel an den Zylinderenden.

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Deutliche Vorteile für Kunden

„Die höheren Anschaffungskosten werden durch die erhöhte Funktionalität und die Energieersparnis bei der Anwendung rasch ausgeglichen“, sagt Alfred Kindl, der bei Mark die Entwicklungen koordiniert. Denn neben dem reduzierten Gewicht, der schlanken Bauform und dem damit verbundenen einfacheren Einbau überzeuge die Kunden auch die weitgehende Korrosionsfreiheit der Zylinder, so Kindl.