Zulieferer

Magna wächst auch in Graz stark

Der Umsatz bei Magna Steyr kletterte bis März von 1,32 auf 1,85 Milliarden Dollar. Trotz Engpässen sieht man erhebliche Wachstumschancen.

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Der Umsatz mit Komplettfahrzeugen, wie sie bei Magna Steyr in Graz zusammengebaut werden, stieg im ersten Quartal kräftig an.

Der kanadische Autozulieferkonzern Magna hat bis März trotz der Lieferengpässe in der Branche Umsatz und Gewinn gesteigert, auch beim Komplettfahrzeugbau bei Magna Steyr in Graz. Für den Gesamtkonzern und Graz hat Magna nach dem guten Start im ersten Quartal die Jahresziele 2021 angehoben. Die Engpässe, inklusive Halbleiterchips, würden im zweiten Quartal anhalten. Trotz des Gegenwinds in der Branche sehe man für Magna in den kommenden Jahren aber erhebliche Wachstumschancen.

Magna profitiert von China

Der erhöhte Ausblick für die Erlöse und die bereinigte EBIT-Marge spiegle vor allem das anhaltende Umsatzwachstum in China, die anhaltend starke operative Leistung und ein höheres Eigenkapitalergebnis als bisher erwartet wider, erklärte Magna am Donnerstag. Der Konzernumsatz soll 2021 nun bei 40,2 bis 41,8 Milliarden Dollar liegen, bisher ging man von 40,0 bis 41,6 Milliarden Dollar aus. Der der Magna International Inc. zurechenbare Nettogewinn kletterte von 261 auf 615 Millionen Euro.

Graz liefert steigenden Umsatz mit Komplettfahrzeugen

Für das Segment Complete Vehicles rechnet Magna für 2021 nun mit 6,7 bis 7,0 Milliarden Dollar Umsatz, nach einer bisherigen Bandbreite von 6,5 bis 6,8 Milliarden Dollar. Der Umsatz mit Komplettfahrzeugen, wie sie bei Magna Steyr in Graz zusammengebaut werden, stieg im ersten Quartal kräftig von 1,32 auf 1,85 Milliarden Dollar.

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Im Gesamtkonzern habe man heuer im ersten Quartal das 18-prozentige Umsatzplus von 8,66 auf 10,18 Milliarden Dollar durch einen ebenfalls 18-prozentigen Anstieg der weltweiten Produktion von Leichtfahrzeugen erreicht, was primär auf einen Zuwachs von 87 Prozent in China zurückzuführen gewesen sei, erklärte der kanadische Konzern. In den beiden größten Märkten - Nordamerika und Europa - war die Produktion im Wesentlichen gleich bzw. lag um fünf Prozent höher.