FBDi

Leitfaden für Reklamationen

In 80 Prozent der Reklamationsfälle kann kein Fehler durch den Hersteller festgestellt werden. Eine Leitfaden des Fachverbands zeigt den Weg zu sicheren Produktanalysen und 8D-Reports.

Reklamationen von Kunden haben viele Ursachen. In der Regel sind die Fehler jedoch nicht auf die Hersteller zurückzuführen. Der FBDi-Leitfaden „Produktanalysen und 8D-Reports“ hilft beim Finden der richtigen Lösungen.

Der FBDi (Fachverband Bauelemente Distribution) präsentiert einen neuen Leitfaden zum Thema „Produktanalysen und 8D-Report“. Auslöser für die Entwicklung des Leitfadens ist, dass in beinahe 80 Prozent der Reklamationsfälle zu elektronischen Bauteilen mit beantragten Produktanalysen oder 8D-Reports kein Fehler durch den Hersteller festgestellt werden kann. Um die Qualität und Durchlaufgeschwindigkeit zu steigern und realistische Einschätzungen zu ermöglichen, entwickelte das FBDi Competence Team Quality die qualifizierte Handlungshilfe, die ab sofort auf der FBDi-Webseite zum Download in Deutsch und Englisch bereitsteht. 

Saubere Kommunikation

Damit will der FBDi die saubere Kommunikation zwischen allen Beteiligten fördern und seine Rolle als Plattform der Distribution für den übergreifenden Austausch in der Supply Chain unterstreichen. Der Fachverband repräsentiert einen Großteil der in Deutschland und den deutschsprachigen Nachbarländern aktiven Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten. Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

8D-Reports

Der praxisnahe Leitfaden definiert die Voraussetzungen auf allen Seiten für eine sinnvolle Umsetzung von Produktanalysen und 8D-Reports bei den Herstellern distributionsübergreifend. Durch die klare Definition, welche notwendigen Schritte bei Reklamationsfällen auf allen Seiten zu ergreifen sind, soll er normierend einen optimalen Prozess durch ein einheitliches, für alle Beteiligten klar verständliches, Vorgehen sicherstellen. Die enthaltenen Maßnahmen unterstützen so auch einen verbesserten Work-Flow und die Definition von Verantwortlichkeiten bei Produktanalysen. Missverständnisse und falsche Erwartungen lassen sich so vermeiden, denn je qualifizierter der Antrag auf eine Produktanalyse erstellt wird, desto höher ist die Chance auf eine aussagefähige und umfassende Fehleranalyse bis hin zu einem 8D-Report, der als Teil des Reklamationsmanagements die Qualitätssicherung beim Lieferanten unterstützt.

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