Robotik

Kuka: Was wird aus der Beschäftigungsgarantie?

Der Roboterbauer Kuka muss sparen. Die Effizienz soll erhöht, aber auch Arbeitsplätze abgebaut werden. Doch verträgt sich das mit der Beschäftigungsgarantie, die der chinesische Eigentümer Midea bei der Übernahme gegeben hat?

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Was wird aus der Beschäftigungsgarantie bei Kuka? 

In der Mitteilung es Roboterbauers heißt es: Daher setzt KUKA ein Effizienzprogramm auf, das bis 2021 insgesamt Einsparungen von über 300 Millionen Euro erbringen soll. Ein substanzieller Teil dieser Einsparungen soll schon 2019 erzielt werden. Treiber liegen unter anderem in Verwaltung, Vertrieb, Einkauf und Projektmanagement. Das Effizienzprogramm wird auch Personalmaßnahmen umfassen.

Doch wie passt das zur Jobgarantie, die Midea vor der Übernahme gab. "Wir als Vorstand haben die Verantwortung und die Pflicht, Entscheidungen zu treffen - und das tun wir unabhängig von Midea", erklärte Kuka-Vorstand Peter Mohnen  der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Was wir als KUKA-Vorstand nun machen, hat nichts mit der Beschäftigungsgarantie von Midea zu tun," heißt es weiter. Mohnen verweist darauf auf den Investorenvertrag, "dass Midea uns als Kuka-Vorstand nicht anweisen kann, etwa Personalmaßnahmen vorzunehmen", so Mohnen. Der Kuka-Vorstand handele, nicht Midea. 

Personalie in Nordamerika

Neben den personellen Neubesetzungen in Deutschland und Europa sorgte auch eine andere Personalentscheidung bei Kuka für Aufsehen in den USA und Nordamerika. Chris Claringbold President & CEO, KUKA Robotics Canada, wechselt zum Wettbewerber Universal Robots. Er heuert dort als  Area Sales Manager Canada an. 

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