Kuka hat zu kämpfen

Bei Kuka läuft es nicht mehr rund: Im ersten Halbjahr hat der deutsche Roboterhersteller es nicht geschafft, an das starke Vorjahr anzuknüpfen. Umsatz, Gewinn und Auftragseingänge gingen sämtlich zurück.

Unternehmen Robotik KUKA Automation

Roboterbauer Kuka hat zu kämpfen: Weniger Umsatz, Gewinn und neue Aufträge im ersten Halbjahr.

Beim deutschen Roboterhersteller Kuka läuft es nicht mehr rund: Im ersten Halbjahr hat es das zum chinesischen Midea-Konzern gehörende Unternehmen nicht geschafft, an das starke Vorjahr anzuknüpfen. Umsatz, Gewinn und Auftragseingänge gingen sämtlich zurück, wie Kuka am Montag mitteilte.

Vorstandschef geht davon aus, dass zweite Jahreshälfte besser wird

Vorstandschef Till Reuter geht aber davon aus, dass die zweite Jahreshälfte sehr viel besser wird. Der Hightech-Anbieter hält an seinem Ziel fest, in diesem Jahr insgesamt den Umsatz auf über 3,5 Mrd. Euro steigern zu können.

Die Rückgänge fielen zuletzt indes ziemlich kräftig aus. Der Wert der Neuaufträge sank um 5,8 Prozent auf knapp 1,9 Mrd. Euro, der Umsatz um 11 Prozent auf knapp 1,6 Mrd. Euro und der Nettogewinn um 16 Prozent auf 50 Mio. Euro. Allerdings hat Kuka auch die Investitionen mehr als verdreifacht: von 40 auf fast 128 Mio. Euro. Der Vorstand hofft, dass die Investitionen sich in den nächsten Jahren in Form höherer Umsätze auszahlen. (APA/dpa)

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