Innovation

igus entwickelt erstes 3D-Druck-Material für die Lebensmitteltechnik

Das von igus entwickelte 3D-Druckmaterial wurde jetzt nach der EU Verordnung für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Plus: Der Werkstoff kann selbst auf 3D-Druckern eingesetzt werden, die über keine beheizbare Druckplatte verfügen.

"iglidur I150 ist sehr zäh und das am einfachsten zu verarbeitende Tribo-Filament. Dabei überzeugt der Werkstoff mit einer hohen Verschleißfestigkeit bei Gleitgeschwindigkeiten von bis zu 0,2 m/s," erklärt Tom Krause, Produktmanager Tribo-Filamente bei igus. 

Mit dem zertifizierten Tribo-Filament iglidur I150 lassen sich schnell und kostengünstig schmierfreie Sonderteile für die Bewegung in der Lebensmittelindustrie herstellen. iglidur I150 kann dabei auf jedem 3D-Drucker verarbeitet werden, bei dem die Düsentemperatur auf 250 °C einstellbar ist. Da der Hochleistungskunststoff eine sehr geringe Schwindung besitzt, kann er auch auf 3D-Druckern verarbeitet werden, die keine beheizbare Druckplatte besitzen. In dem Fall wird die igus Haftfolie als Untergrund für das Druckbett empfohlen, um eine gute Haftung sicherzustellen. „iglidur I150 ist äußerst vielseitig und daher auch für viele andere Branchen interessant“, erklärt Tom Krause, Produktmanager Tribo-Filamente bei igus. „Es ist sehr zäh und das am einfachsten zu verarbeitende Tribo-Filament. Dabei überzeugt der Werkstoff mit einer hohen Verschleißfestigkeit bei Gleitgeschwindigkeiten von bis zu 0,2 m/s.“ Im igus Testlabor zeigte iglidur I150 bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Testparametern eine vielfach höhere Abriebfestigkeit gegenüber klassischen 3D-Druckmaterialien. 

igus, 3d, druck, material, lebensmittelindustrie © Igus

iglidur I150 ist vor allem für die Lebensmittelindustrie interessant. Plus: Er kann auf jedem 3D-Drucker verarbeitet werden, bei dem die Düsentemperatur auf 250 °C einstellbar ist.

Schmierfreie Verschleißteile einfach gedruckt 

Der Polymerspezialist hat neben iglidur I150 fünf weitere schmier- und wartungsfreie iglidur Tribo-Filamente für unterschiedlichste Anwendungen im Programm – beispielsweise wo Dauerbelastung oder Chemikalienbeständigkeit gefordert ist. Allen gemeinsam ist, dass sie sich durch eine hohe Abriebfestigkeit auszeichnen und bis zu 50-mal verschleißfester als Standardmaterialien für den 3D-Druck sind. Vor allem bei der Herstellung von komplexen bewegten Verschleißteilen im Vorrichtungsbau, bei Kleinserien und Sondermaschinenbau bietet sich ein 3D-Druck mit den Tribo-Filamenten von igus an. Für Kunden, die über keinen eigenen 3D-Drucker verfügen bietet igus einen 3D-Druckservice für Verschleißteile an, sowohl aus iglidur Tribo-Filament und auch aus dem eigenen Lasersinter-Material iglidur I3. Online können Kunden Ihre Daten hochladen, das Material wählen, Preise berechnen und ihr individuelles Verschleißteil direkt bestellen. 

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