Exkursion

HTL-Schüler besuchen ZKW Elektronik-Werk

Auch wenn die Schulen aufgrund der Corona-Krise noch nach Ostern weiter geschlossen haben, die Kooperationen laufen dennoch weiter. ZKW forciert auch die Zusammenarbeit mit höheren technischen Schulen.

Schüler der HTL Wiener Neustadt und HTL Eisenstadt

Elf Schüler der HTL Wiener Neustadt und HTL Eisenstadt statteten dem ZKW Elektronik-Werk in Wiener Neustadt einen Besuch ab, wo sie von ZKW Engineering-Leiter Gerald Fritz empfangen wurden. Nach einer Unternehmensvorstellung und Diskussionsrunde präsentierten die Schüler ihre Diplomarbeiten, die von ZKW ausgeschrieben worden waren. Vorgestellt wurden verschiedene Themen, die einen Bezug zu Licht- und Elektroniksystemen haben. Zum Abschluss konnten die Schüler bei einer Werksführung die Präzisionsfertigung der Elektronik-Komponenten live erleben. Als Dankeschön erhielt jeder Besucher einen Bluetooth-Lautsprecher inklusive Case. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit HTLs und Fachhochschulen zusammen. Ziel ist es, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, aber auch ZKW als Unternehmen und potenziellen Arbeitgeber bekannter machen“, erklärt Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Diplomarbeit zum Thema 3D-Objekterkennung

Eine Diplomarbeit, die von einem Schüler der HTL Wiener Neustadt präsentiert wurde, hat die 3D-Objekterkennung zum Thema. Damit könnten Fahrzeug-Assistenten wie Lane Assist und die automatische Erkennung von Hindernissen verbessert werden. Die Projektarbeit ist eine von fünf Diplomarbeiten, die ZKW im laufenden Jahr an die HTL Wiener Neustadt vergeben hat. 2019 waren es ebenfalls fünf Themen, die von elf Schülerinnen und Schülern ausgearbeitet wurden. ZKW Elektronik arbeitet nicht nur mit der HTL Wiener Neustadt regelmäßig zusammen, sondern ist auch seit mehreren Jahren Mitglied im Förderverein des Zweigs Mechatronik der HTL Eisenstadt. An die Lehranstalt hat ZKW beispielsweise eine Diplomarbeit zum Thema "intelligente Rückleuchten“ vergeben.

Q&A-Session

Während ihres Besuchs stellten die Schüler jede Menge Fragen. Dabei ging es einerseits um wirtschaftliche Themen, wie den Zusammenschluss mit dem LG-Konzern und die Auswirkungen und Synergien, die damit verbunden sind. Es wurden aber auch fachliche und technische Fragen zu den Elektronik-Komponenten gestellt, die von den rund 300 Mitarbeitern bei ZKW in Wiener Neustadt gefertigt und in LED-Scheinwerfern für Premium-Autohersteller eingesetzt werden. „Wir arbeiten sehr gerne mit hellen Köpfen zusammen. Beim Thema Mobilität lassen sich viele spannende Forschungsthemen ableiten“, so Schubert.