Werkzeugmaschinen

Hermle erhöht Umsatz auf 452 Millionen Euro

Die Maschinenfabrik Hermle konnte sowohl im In- und Ausland wachsen. Grund sei die gute Konjunktur. 2019 begegnet der Konzern positiv aber auch vorsichtig.

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Maschinenbau Maschinenfabrik Berthold Hermle Unternehmen

Der deutsch Werkzeugmaschinenhersteller Hermle konnte 2018 seinen Konzernumsatz erhöhen.

Grundlage für die Steigerung des Konzernumsatzes auf über 452 Millionen Euro war die gute Konjunktur. Die Währungsverluste und hohen Rohstoffkosten des ersten Halbjahrs konnten durch einen günstigen Produktmix, Versicherungsentschädigungen und Währungsgewinne im vierten Quartal kompensiert werden.

2018 konzernweiter Anstieg des Auftragseingangs

Die Nachfrage nach Hermle-Bearbeitungszentren und Automatisierungs- und Digitalisierungskomponenten hielt 2018 nach einem guten Jahresbeginn länger als erwartet an. Sie normalisierte sich im weiteren Verlauf. Der Auftragseingang 2018 stieg konzernweit auf über 475 Millionen Euro. Im Inland gingen deutlich mehr Bestellungen ein. Der Ordereingang aus dem Ausland nahm geringfügig ab. Der Auftragsbestand lag mit 31.12.2018 bei circa 148 Millionen Euro. 

2019 Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau möglich

Trotz der Abkühlung der Konjunktur und politischer und gesamtwirtschaftlicher Risiken hält Hermle eine stabile bis leicht positive Umsatzentwicklung für möglich. Das Betriebsergebnis könnte sich auf dem Vorjahresniveau bewegen. Das Unternehmen geht allerdings beim Auftragseingang mit Rückgängen um bis zu 20 Prozent aus. Grund dafür sind wirtschaftliche Risiken in Europa und China, aus Handelskonflikten und für die Automobilindustrie. Auch stärkere Einbußen schließt das Unternehmen nicht aus. Hermle zeigt sich auf eine Abschwächung der Nachfrage allerdings gut vorbereitet. 

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