Konjunktur

Henkel senkt Prognose

Probleme im Kosmetikgeschäft und der Abschwung in wichtigen Abnehmerindustrien machen dem Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen.

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"Die Entwicklung im zweiten Quartal war vor allem von einer deutlich rückläufigen Nachfrage in wichtigen Abnehmerindustrien wie der Automobilindustrie geprägt."  Henkel-Konzernchef Hans Van Bylen

Henkel bekommt Abschwung zu spüren und senkt Prognose. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf senkte deshalb am Dienstag seinen Ausblick. Beim organischen Umsatzwachstum erwartet man nun nur noch ein Plus von 0 bis 2 Prozent, das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) dürfte stärker schrumpfen als bisher erwartet.

"Die Entwicklung im zweiten Quartal war vor allem von einer deutlich rückläufigen Nachfrage in wichtigen Abnehmerindustrien wie der Automobilindustrie geprägt", räumte Konzernchef Hans Van Bylen am Dienstag ein. Henkel erwarte nun im zweiten Halbjahr keine Belebung der industriellen Nachfrage – "im Gegensatz zu den bisherigen Einschätzungen".

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (EBIT) sank im zweiten Quartal um 8,6 Prozent auf 846 Millionen Euro, wie der Hersteller von Schwarzkopf, Pritt und Persil am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei 5,1 Milliarden Euro. Rückgänge verbuchte Henkel dabei auch im Kosmetikgeschäft. Das Klebstoffgeschäft, zu dessen Kunden unter anderem die Automobilindustrie zählt, trat beim Umsatz auf der Stelle. (APA/Reuters)

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