Fertigung

Hammerer Aluminium investiert in Ranshofen 38 Millionen Euro

Das Geld fließt in die Erweiterung der Verfahrenstechnik der Extrusion.

Rob van Gils, CEO von Hammerer Aluminium lndustries.

Die Hammerer Aluminium lndustries investiert an ihrem Hauptsitz in Ranshofen bei Braunau 38 Millionen Euro in die Erweiterung der Extrusion. Das Geld fließt in eine 6.000-Tonnen-Strangpresse, die im Juli 2022 in Betrieb gehen soll, sowie vor- und nachgelagerte Fertigungsanlagen, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit. Die große Nachfrage nach Leichtbau-Komponenten für die Autoindustrie - speziell für die E-Mobilität - habe die Erweiterung demnach nötig gemacht.

"Mit dem neuen Investment in Ranshofen sowie den zuletzt getätigten Investitionen an den beiden rumänischen Standorten sind wir als HAI-Gruppe optimal aufgestellt, um mit unseren Kunden aus Transport, Industrie und Bau weiter wachsen zu können", so CEO Rob van Gils. Für den Betrieb der neuen Anlage sollen 20 zusätzliche Jobs geschaffen werden. Hammerer Aluminium Industries beschäftigt aktuell 1.800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und hat neben seinem Hauptsitz in Ranshofen noch sieben weitere Standorte in Deutschland, Rumänien und Polen. Für 2021 peilt man einen Umsatz von rund 520 Mio. Euro.

Bei der Extrusion handelt es sich um ein formgebendes Verfahren. Es wird meist für Kunststoffe genutzt. Die zähe Masse wird unter hohem Druck durch eine formende Öffnung gepresst.