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Gini: Wie der Dash Button für das Lager funktioniert

Vor einem Jahr sorgte Amazon mit seinem Dash Button für Aufmerksamkeit in der Consumerwelt. Die Logistiksoftware-Spezialisten von Ehrhardt + Partner haben jetzt eine industrietaugliche Variante für das Logistikzentrum entwickelt.

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Nicht für die Waschmaschine, sondern für Lager - der Gini Button von Ehrhardt+Partner. 

Der Gini Button wird über W-LAN in eine bestehende IT-Infrastruktur eingebunden werden und kann mit unterschiedlichen Aufgaben belegt werden. Bis zu 13.000 Klicks sind mit einer Batterieladung möglich, versichern die Entwickler. Die Einsatzsszenarien sind vielfältig Beispiel: Nachschubsteuerung. Neigt sich ein Produkt dem Ende, mussten in manchen Fällen Mitarbeiter zu einem Terminal laufen, die Bildschirmdialoge öffnen und den Nachschubprozess anstoßen. Die Gini-Entwickler wollen den Prozess vereinfachen.

Button für Nachschub drücken

Der Mitarbeiter positioniert den Button am Lager- oder Regalplatz und löst durch ein Drücken den Nachschub aus - ähnlich wie bei Amazon, wenn das Waschmittel daheim aus geht. Das Prinzip lässt sich auch für den Nachschub von Verbrauchsmaterialien in der Produktion anwenden. Ein weiteres Szenario sehen die Entwickler im Qualitätsmanagement im Bereich temperaturgeführter Produkte. Durch Betätigung des Buttons, der direkt am Wareneingang platziert wird, bestätigt ein Lkw-Fahrer, dass er die sensiblen Güter ins Lager verlädt. Ist die Aktion abgeschlossen, betätigt er den Button erneut - so lässt sich Zeit messen, wie lange die Kühlkette unterbrochen war. 

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