Logistik

Europaweites Logistik-Projekt spart 8.448 Tonnen CO2 ein

Am Interreg-Projekt "ChemMultimodal" beteiligen sich seit Juni 2016 59 Unternehmen der chemischen Industrie aus ganz Europa. Die Bilanz: Durch multimodalen Güterverkehr konnten über achttausend Tonnen an CO2 eingespart werden.

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Transport Logistik Umwelt Energie

Ziel des Projekts war es, bis zum Ende der Laufzeit im Mai 2019, die Kombination unterschiedlicher Transportmittel bei den teilnehmenden Unternehmen zu optimieren und so den multimodalen Güterverkehr um zehn Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig sollte der CO2 -Fußabdruck um fünf Prozent verringert werden. Bereits in der Pilotphase wurden 8.448 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht den CO2 – Emissionen von 11 Million gefahrenen LKW-Kilometern.  Sechs der 59 Unternehmen, die an diesem Projekt teilnehmen, kommen aus Österreich. Sie stammen vor allem aus Ober- und Niederösterreich. Die Experten des Logistikums der FH Steyer und die Partner des Kunststoff-Clusters der Standortagentur Business Upper Austria arbeiten hier eng zusamen. 

Bessere Koordination in der Logistik-Kette 

Um multimodale Transportlösungen zu forcieren, muss die Koordination zwischen den Akteuren entlang der Logistik-Kette verbessert werden. An die Stelle von LKW-Transporten der Produkte aus der chemischen Industrie treten kombinierte Transport-Lösungen aus LKW und Eisenbahn.

Wettbewerbsfähigkeit durch Multimodalität

Die Ergebnisse der Pilotphase des Projekts haben gezeigt, dass sich die Sicherheit gerade im Gefahrenguttransport durch den Wechsel von der Straße auf die Schiene erhöht. Auch die Effizienz in der Logistik steigert sich, was sich wiederum positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirkt. Weiters hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen zu einem umweltschonenderem Gütertransport bereit wären. Hier fehlt es aber an Logistikdienstleistern mit entsprechenden Angeboten.

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