Messevorschau

Drei Megatrends der Intertool 2018

Betreibermodelle, additive Fertigung und intelligente Hydraulik: Was Sie über die drei Megatrends der Intertool wissen sollten.

Betreibermodelle, additive Fertigung und intelligente Hydraulik: Drei Megatrends der Intertool 2018.

Trend 1: 3D Druck

Drucken ist schneller, flexibler und günstiger? Mit dem parallel stattfindenden Austrian 3D Printing Forum zollt die Messe der additiven Fertigung ihren Tribut.

„Unsere Züge sollen rollen.“ Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung gilt als Pate für den 3D-Druck bei der Deutschen Bahn. Für die Instandhaltung seiner Fahrzeuge will er sofort lieferbare Ersatzteile. Drucken ist für ihn schneller, flexibler und günstiger als herkömmliche Herstellungsverfahren, weil die Fahrzeuge damit innerhalb kürzester Zeit wieder verfügbar und im Einsatz sind. Die DB macht es vor, viele aus dem Maschinen- und Anlagenbau folgen.  In Kooperation mit dem parallel stattfindenden 5. Austrian 3D-Printing zollt auch hier die Messe ihren Tribut. 

Trend 2: Smart Management

Gemeinsam genutzte Maschinen als Erfolgsmodell? Pay per Use-Modelle als neue Geschäftsmöglichkeit? Die Intertool stellt vernetzte Fertigungssysteme in den Vordergrund.

White Paper zum Thema

 „Das Smartphone hat den Alltag verändert, die Smart Factory wird die Produktion revolutionieren.“ Gerhard Karner, Vertriebsleiter bei Trumpf Maschinen bringt es wohl am besten auf den Punkt. Und mit dem Aussteller-Neuling Heller Maschinenfabrik hat sich die Intertool einen ganz besonderen Fisch an Land gezogen. Denn die Nürtinger Maschinenbauer gelten als Vorreiter von Betreibermodellen. Also jenen Geschäftsmodellen, wo Kunden nur mehr für die tatsächliche Nutzung der Maschine zahlen. Heller4Industry nennt sich die cloudbasierte Pay-per-use-Bezahlmethode.  Anwender von Heller-Maschinen bezahlen dort via SEPA-Lastschrift nur für die Nutzlaufzeit ihrer Maschine. Ein digitales Betreibermodell das perfekt einen weiteren Trend der Intertool widerspiegelt.

Trend 3: Hydraulik

Industrie 4.0 und Hydraulik? Dass das kein Wiederspruch ist, will die Intertool mit einer Sonderschau zeigen.

Wie verleiht man einer verstaubten Branche wieder Pepp? Indem man sie digital zukunftsfit macht. Die nötige Power hat Hydraulik von Haus aus, aber die Verbindung von hydraulischen Aktoren mit integrierten digitalen Regelelektroniken verlagert viele Funktionen in die Software. Damit soll sie nicht nur intelligent werden, sondern völlig neue Produktionsprozesse gestalten. Neben erheblicher Energie- und Ressourceneffzienz werden auch innovative Recyclingkonzepte des Abwassers bei der Intertool in den Fokus gerückt.

Warum die Intertool heuer "anders" sein soll und wer die Wiederkehrer der Messe sind, lesen Sie hier. 

Verwandte tecfindr-Einträge