Produktnews

Diese Produkte machen Ihren Betrieb Corona-sicher

Abstand halten, Masken tragen und häufiges Händewaschen: Die vorgeschriebenen Verhaltensregeln reichen nicht immer aus und können nicht garantiert von jedem Mitarbeiter eingehalten werden. Wie zusätzliche Arbeitsschutzmaßnahmen unkompliziert in den Arbeitsalltag integriert werden können und warum sie auch nach der Corona-Krise durchaus sinnvoll sind, zeigen diese neuen Arbeitsschutz-Produkte.

Coronavirus Wintersteiger Schwarzmüller Bosch Kinexon Linde
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© Schwarzmüller Gruppe

1. Distanzweste mit Abstandsmessung

Linde Material Handling hat eine „Secure Distance Vest“ entwickelt, die den Mindestabstand zwischen Mitarbeitern in Produktionshallen automatisch misst. Schwarzmüller hat die Sicherheitswesten bereits getestet. Durch die Warnung der Weste hätten die Mitarbeiter ein ganz neues Verhältnis zum Sicherheitsabstand aufgebaut. Nach den ersten Erfahrungen mit dem Warnsystem stellten sie sich rasch auf die Distanz ein und lernten, den realen Abstand besser einzuschätzen. Die Technologie vermeidet Bluetooth- oder WLAN- Verbindungen, weil diese für industrielle Umgebungen nicht exakt genug arbeiten. Stattdessen werden bei den Distanzwesten Ultra-Breitband-Funksignale genutzt, die nicht störanfällig sind. Sensor und Schaltstation befinden sich direkt in der Weste. Wenn zwei Anwender diese eingeschaltet haben, wird der Mindestabstand automatisch festgestellt und bei einer Unterschreitung die dreifache Warnung abgesetzt. Die Distanz wird auf zehn Zentimeter genau gemessen und kann jederzeit an individuelle Verhältnisse angepasst werden.

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© Schwarzmüller Gruppe

1. Distanzweste mit Abstandsmessung

Linde Material Handling hat eine „Secure Distance Vest“ entwickelt, die den Mindestabstand zwischen Mitarbeitern in Produktionshallen automatisch misst. Schwarzmüller hat die Sicherheitswesten bereits getestet. Durch die Warnung der Weste hätten die Mitarbeiter ein ganz neues Verhältnis zum Sicherheitsabstand aufgebaut. Nach den ersten Erfahrungen mit dem Warnsystem stellten sie sich rasch auf die Distanz ein und lernten, den realen Abstand besser einzuschätzen. Die Technologie vermeidet Bluetooth- oder WLAN- Verbindungen, weil diese für industrielle Umgebungen nicht exakt genug arbeiten. Stattdessen werden bei den Distanzwesten Ultra-Breitband-Funksignale genutzt, die nicht störanfällig sind. Sensor und Schaltstation befinden sich direkt in der Weste. Wenn zwei Anwender diese eingeschaltet haben, wird der Mindestabstand automatisch festgestellt und bei einer Unterschreitung die dreifache Warnung abgesetzt. Die Distanz wird auf zehn Zentimeter genau gemessen und kann jederzeit an individuelle Verhältnisse angepasst werden.

© Lung Diagnostics

2. Lungenmessgerät to go

Das Linzer Unternehmen Lung Diagnostics hat ein auf KI basierendes Lungenfunktionstest-System entwickelt, das zuverlässige und präzise Diagnosevorschlags-, Monitoring- und Managementlösungen für Lungenerkrankungen ermöglicht. „LuDi“ besteht aus einer Diagnosehardware in Verbindung mit einer selbstlernenden Software und einem Diagnose-/Testapparat, der physikalische und chemische Parameter der Atmung sowie der Atemluft erfasst. Data-Fusion-Algorithmen führen die einzelnen Messwerte zusammen, gleichen diese mit zuverlässigen Referenzwerten ab und geben einen umfassenden Diagnosevorschlag – und das alles in nur wenigen Minuten. Die KI läuft direkt auf dem Gerät, die Daten werden somit nicht ins Internet oder in eine Cloud übertragen. Ziel ist, den Lungenfunktionsmonitor auch nach der Corona-Pandemie für Zuhause oder den Arbeitsplatz zu etablieren. „Das Gerät wurde für den Heimanwender konzipiert, nicht nur für Lungenfachärzte. Die Zieladresse ist breites Lungenmonitoring mit einem sehr tiefen Einblick in die Lungengesundheit“, so Alfred Wegerer, Gründer von Lung Diagnostics. Die beiden Gründer Alfred Wegerer und Dr. Klaus Fischer sind zuversichtlich, dass das „Blutdruckmessgerät für die Lunge“ gerade in Produktionshallen, am Bau oder in anderen Arbeitsstätten mit Luftbelastungen in Zukunft eingesetzt werden kann, um bereits präventiv Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeiter zu ergreifen.

© Wintersteiger AG

3. Keimfreie Masken durch Trocknungsschrank

Normalerweise stellt der Maschinenbauer Trockenschränke für die Bau- und Lebensmittelindustrie, Feuerwehren, Kommunen, Infrastrukturbetriebe, Fischereien, Skidepots und Logistikunternehmen her. Kontaktiert und angefragt von einem italienischen Konzern, hat das Innviertler Maschinenbauunternehmen sofort reagiert und seinen bewährten Trocknungsschrank in kurzer Zeit modifiziert, um Italien in der Corona-Krise zu unterstützen. Der Spind trocknet nicht nur, sondern desinfiziert effizient, chemiefrei, umweltfreundlich und schnell Atemschutzmasken. Dahinter steckt die spezielle Ozon-Technologie: Damit wird die Keimzahl in der Luft sowie alle damit in Berührung kommenden Gegenstände von Mikroorganismen, Bakterien, Viren bis hin zu Pilzen signifikant reduziert. Pro Schrank sind sieben Nirosta-Körbe eingebaut, in denen innerhalb kurzer Zeit hunderte Masken getrocknet werden können. Desinfiziert wird je nach Bedarf: über eine 6-Stunden-Zeitschaltuhr für höchstmögliche Flexibilität oder eine 24-Stunden-Zeitschaltuhr für fixe Trocknungszeiten. Die Keimreduktion erfolgt mittels zweier UVC-Lampen mit je 7 bzw. 11 Watt.

© Bosch

4. Vollautomatisierter Corona-Schnelltest

Mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent schafft der automatisierte Schnelltest von Bosch eine Auswertung innerhalb von zweieinhalb Stunden und untersucht gleichzeitig weitere neun Atemwegserkrankungen neben Covid-19. Der Test kann direkt am Ort der klinischen Behandlung durchgeführt werden. Transportwege entfallen dadurch, Patienten erhalten schnell Gewissheit über ihren Gesundheitszustand. Infizierte Personen können umgehend identifiziert und isoliert werden. In diversen Labortests mit SARS-CoV2 lieferte der Bosch-Test Ergebnisse mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent. Mit einem Vivalytic-Analysegerät von Bosch können bis zu zehn Tests innerhalb von 24 Stunden durchgeführt werden. Schon mit 100 Geräten lassen sich also am Tag bis zu 1.000 Tests auswerten.

© KINEXON

5. Smartes Abstandhalten mittels Armband

Das Münchner Unternehmen Kinexon bietet eine großflächig einsetzbare und industrietaugliche Digitallösung gegen Corona an: Das sogenannte SafeZone-Armband ermöglicht es Unternehmen, Infektionsrisiken zu reduzieren, den Arbeitsschutz zu optimieren und für verlässliche Betriebsprozesse zu sorgen. Die Stärken der Lösung liegen vor allem in der zentimetergenauen Echtzeit-Präzision, höchstem Datenschutz und schnellen Skalierungsoptionen. Das Armband aus Kunststoff warnt den Träger in Echt­zeit – akus­tisch sowie visu­ell — sobald der Min­dest­ab­stand unter­schrit­ten wird und die Kon­takt­dau­er eine vor­ge­ge­be­ne Zeit über­steigt. Der Saf­eTag kann fle­xi­bel als Arm­band oder in der Klei­dung inte­griert getra­gen wer­den. Er basiert auf Ultrab­reit­band-Tech­no­lo­gie. Das Weara­ble lässt sich auch um eine Soft­ware erwei­tern. Die­se ermög­licht es, rele­van­te Daten zu kri­ti­schen Kon­tak­ter­eig­nis­sen zu spei­chern und daten­schutz­kon­form zu ana­ly­sie­ren. So las­sen sich bei­spiels­wei­se im Fal­le einer posi­ti­ven Infek­ti­ons­mel­dung poten­zi­el­le Anste­ckungs­fäl­le anhand der betrof­fe­nen Sen­sor-IDs schnell iden­ti­fi­zie­ren. Durch die hohe Prä­zi­si­on der Lösung wer­den nur rea­lis­ti­sche Anste­ckungs­fäl­le erfasst und die Anzahl der zu iso­lie­ren­den Mit­ar­bei­ter auf ein Mini­mum redu­ziert.

© Richnerstutz AG

6. Zählsystem zur Distanzeinhaltung

Eine Schweizer Druckerei Richnerstutz hat ein smartes Zutrittsmanagement-System entwickelt. "CountMe" sieht aus wie eine Willkommenssäule und ähnelt einer Ampel in den Farben rot und grün. Die Säulen stehen am Ein- und Ausgang eines Shops und registrieren über einen Sensor die eintretenden und austretenden Kunden. Ist die definierte Personenmenge im Laden erreicht, leuchtet sie rot. Andererseits haben die Kunden grünes Licht zum Betreten des Ladenbereichs. Das Aufstellen ist leicht und die Installation und Einrichtung erfolgt in wenigen Minuten über eine App.