Ranking

Das große Anlagenbauer-Ranking 2021

Wie schon in den vergangenen Jahren unterzieht FACTORY die österreichischen Anlagenbauer einem Umsatz- und Mitarbeiter-Check. Welche Unternehmen sind die Gewinner – und welche die Verlierer des Pandemie-Geschäftsjahres?

Maßstab für die Rangreihung der 50 größten Anlagenbauer im Lande ist der Umsatz des Geschäftsjahres 2020. Um die Geschäftsentwicklung zu berechnen werden die Umsatzzahlen aus dem Jahr 2019 herangezogen. Neben dem Umsatz (U) enthält die Tabelle auch Angaben zum Mitarbeiterstand (MA) der letzten zwei Jahre sowie die Führungskräfte (Who is the Boss?).

Definition und Quellen

Ziel war es, den Lesernutzen zu steigern. Es wurde versucht eine klare Trennung zwischen Anlagenbau und Maschinenbau zu ziehen. Im Top-50-Anlagenbau scheinen somit nur klassische Anlagenbauer auf. Österreichs Maschinenbau-Elite erhält ihre Bühne immer in der Juli/August-Ausgabe des FACTORY. Unsere Quelle waren die Unternehmen selbst. Die FACTORY-Redaktion hat die Daten, die heimische Anlagenbauer beim Firmenbuch hinterlegt haben, in diese Rangreihung einfließen lassen. Auf Direktanfrage und Anfrage beim Kreditschutzverband haben wir dieses Jahr verzichtet.

Corona-Bilanzen

In den Spitzenrängen gab es auch im Corona-Krisenjahr in der von stark schwankenden Umsätzen geprägten Anlagenbaubranche kaum Veränderungen. An der Reihung der Top 3 Unternehmen Andritz AG, Knapp AG und TGW Logistics hat sich seit dem Vorjahr nichts verändert – auch wenn Anlagenbauer im Logistikbereich im Coronajahr ein einfacheres Marktumfeld vorfanden hatten als die klassischen Produktions- und Kraftwerksanlagenbauer. Ein dickeres Minus (fast ein Drittel vom Umsatz) musste der Anlagenbauer für die Stahlindustrie, Primetals Technologies hinnehmen, während sich die ZETA GmbH, mit dem Kerngeschäft Pharma, über ein Umsatzplus von fast 35 Prozent freuen durfte. Absoluter Umsatzsieger des Geschäftsjahres 2020 ist die steirische Koerner Chemieanlagenbau GesmbH. Mit Feuerverzinkungsanlagen und im Beizanlagenbau verzeichnete das Unternehmen in dem von Projektgeschäftsschwankungen dominierten Markt ein sagenhaftes Umsatzplus von 201,2 Prozent.