Gesichtserkennung

Börsengang: Chinesisches KI-Start-up SenseTime will frisches Geld

Das chinesische Start-up SenseTime plant einen Börsengang. Mit dem frischen Kapital will es auch ein Forschungszentrum in den USA gründen, um seinen Konkurrenten Facebook und Google nahe zu sein.

SenseTime will 2018 oder 2019 aufs Parkett - Börsenplatz noch offen: USA, Hongkong oder China - Unternehmenswert liegt derzeit bei rund 2 Mrd. Dollar.

Eines der führenden chinesischen Start-ups für Künstliche Intelligenz (KI), SenseTime, will frisches Geld bei einem Börsengang einsammeln. Der Gang aufs Parkett könne im nächsten oder übernächsten Jahr erfolgen, sagte der Gründer und Chef von SenseTime, Tang Xiaoou, der Nachrichtenagentur Reuters. Der Börsenplatz sei noch offen. Das Debüt könne in den USA, Hongkong oder China stattfinden.

SenseTime, an dem auch der US-Chiphersteller Qualcomm beteiligt ist, wird derzeit mit rund 2 Mrd. Dollar (1,7 Mrd. Euro) bewertet. Allerdings befindet sich das Unternehmen gerade in einer neuen Finanzierungsrunde, in der die Bewertung noch steigen könnte.

Tang, der als Professor an der Chinesischen Universität in Hongkong arbeitet, zählt Firmen aus dem Privatsektor wie auch die Regierung zu seinen Kunden. Die Volksrepublik hat sich das Ziel gesetzt, zum Weltmarktführer im Bereich Künstliche Intelligenz aufzusteigen.

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Auch die größten chinesischen Technologiefirmen Baidu, Alibaba und Tencent Holdings haben entsprechende Forschungsschwerpunkte. Bisher konzentriert sich das drei Jahre alte Unternehmen SenseTime vor allem auf die Gesichtserkennung, autonomes Fahren sowie Videoanalysen. Laut Tang zählen Facebook und Google zu den Konkurrenten. Auch deswegen will SenseTime Anfang nächsten Jahres ein Forschungszentrum in den USA eröffnen. (apa/Reuters)

https://www.youtube.com/watch?v=aE1kA0Jy0Xg Das Video zeigt, wie weit SenseTime mit der Gesichtserkennung schon ist.