Geschäftsentwicklung

Auftragseingang: Berthold Hermle zufrieden mit ersten fünf Monaten

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG verzeichnet 2018 eine anhaltend große Nachfrage. Der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller geht nicht davon aus, dass sich die extrem gute Entwicklung dauerhaft fortsetzt.

Maschinenfabrik Berthold Hermle Maschinenbau Konjunktur

Besonders gut verkaufen sich bei Hermle derzeit die neuen Bearbeitungszentren vom Typ C 650. IM Bild der dazugehörige NC-Schwenkrundtisch Ø 900 x 750.

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG verzeichnete in den ersten fünf Monaten 2018 eine anhaltend große Nachfrage. Wie der Vorstand des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers auf der heutigen Hauptversammlung berichtete, erhöhte sich der Auftragseingang bis Ende Mai gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 28,7 % auf 216,2 Mio. Euro (Vj. 168,0 Mio. Euro).

Das deutliche Plus führt Hermle teilweise auf die ungewöhnlich starke Konjunktur zurück, aber auch auf die Erweiterung des Portfolios: Besonders gut verkaufen sich derzeit die neuen Bearbeitungszentren vom Typ C 650 sowie Automatisierungs- und Digitalisierungskomponenten. 

Abschwächung der Branchenkonjunktur

Hermle geht nicht davon aus, dass sich die extrem gute Entwicklung dauerhaft fortsetzt, sondern rechnet angesichts zahlreicher Risiken und Unsicherheiten rund um den Globus mit einer Abschwächung der Branchenkonjunktur. Für das Gesamtjahr 2018 wird bei Umsatz und Betriebsergebnis konzernweit unverändert ein Plus im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich prognostiziert. Dabei dürfte das Ergebniswachstum aufgrund der unerwartet starken Tariferhöhung, spürbaren Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten und der zumindest im ersten Halbjahr anhaltenden Dollarschwäche voraussichtlich geringer ausfallen als der Umsatzanstieg.

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