Messgeräte

Am besten unter Druck

Mess- und Kontrollgeräte-Experte Kobold bringt das weltweit erste Digitalmanometer mit IO-Link auf den Markt.

Kobold Messtechnik Sensorik

Die neuen Digitalmanometer von Kobold: Typ MAN-SC mit Batteriebetrieb (links, mit optionaler Gummischutzmanschette) und Typ MAN-LC für 24Vdc-Betrieb mit IO-Link (rechts).

Mit einer Weltneuheit wartet die Firma Kobold Messring auf: Sie hat soeben das erste Digitalmanometer mit IO-Link, Typ MAN-LC für 24Vdc-Betrieb, auf den Markt gebracht, heißt es laut Unternehmensangaben. Selbstverständlich gibt es das Gerät auch optional mit Batterie, dabei handelt es sich um den Digitalmanometer Typ MAN-SC. Die intelligenten Digitalmanometer des Lieferanten für Maschinen- und Anlagenbauer kommen in der Industrie zum Einsatz. Sie dienen der Anzeige, Überwachung und Fernübertragung von druckabhängigen Betriebsabläufen in Maschinen und kompletten Anlagen. Ein keramischer oder ein Metall-Sensor erfasst und misst den Druck und zeigt ihn via Elektronik an.

Rein optisch sehen die beiden Geräte fast gleich aus. Die Monitorfunktionen können jetzt über kapazitive Touchpads bedient werden. Die Geräte sind jedoch individuell anpassbar, je nach Einsatzzweck und Anwendungsbereich: Das batteriebetriebene Manometer wird als digitales Druckmessgerät für die Vor-Ort-Überwachung und die 24Vdc-Version als digitaler Drucktransmitter definiert.


Die wichtigsten neuen Eigenschaften auf einen Blick:
 

  • Das neue alphanumerische 14-Segment-(trans)reflektive-LC-Display bietet eine 5-stellige Vollanzeige mit einer Ziffernhöhe von 16 mm.
  • Das elektronische Anzeigemodul kann nun in 90ᵒ-Schritten gedreht werden, was für seitliche oder Über-Kopf-Installationen ideal ist.
  • Zur optimalen Positionierung kann man den Messanschluss nach der Installation stufenlos bis zu 360° einstellen.
  • Es sind verschleißfreie kapazitive Touchpads für die Gerätebedienung vorhanden.
  • Eine große Auswahl an jederzeit veränderbaren Maßeinheiten steht nun im Programmiermenü zur Verfügung, beispielsweise kPa, MPa, bar, mbar, psi, kN, N, torr, inWC, mmWC, inHg, USR (benutzerdefinierte Messeinheit), was mehr Optionen als bei allen bisherigen Vergleichsgeräten bietet. 
  • Ein Spitzenwertspeicher ist ebenso vorhanden wie ein Passwortschutz und das Zurücksetzen auf Werkseinstellung.
  • Die Batterielebensdauer wurde deutlich erhöht, mit einer handelsüblichen Alkaline-Batterie auf ein Jahr und bei Einsatz einer Lithium-Batterie auf 2,5 Jahre.
  • Die Nullpunktsetzung (Tara) für die Anpassung an örtliche Gegebenheiten ist ganz einfach über das Menü zu bedienen.
  • Auf vielfachen Wunsch ist jetzt optional eine Gummischutzmanschette erhältlich, ideal für wechselnde Prüfaufgaben und besonders raue Umgebungsbedingungen bei Festinstallation.
  • Die Messbereiche umfassen nicht nur die gängigen Normmessbereiche in bar und psi zwischen -1...0 bis +1600 bar, sondern sind in allen benötigten Bereichen ab 600 mbar Messspanne lieferbar.
  • Auch die Auswahl an Prozessanschlüssen wurde deutlich erweitert, zusätzlich zu den üblichen G und NPT Gewinden sind auch metrische Anschlüsse wie auch kundenspezifische Ausführungen erhältlich. Außerdem kann eine Vielzahl von Druckmittlern für unterschiedlichste Prozessanforderungen montiert werden. 


Das neue Modell MAN-LC ist laut Kobold das weltweit einzige Digitalmanometer mit IO-Link. Neben den Standardfunktionen, die auch im batteriebetriebenen MAN-SC-Modell enthalten sind, gibt es so im MAN-LC, der mit 24 V Gleichstrom betrieben wird, viele weitere Funktionen. Was zuerst ins Auge fällt, ist das hintergrundbeleuchtete LC-Display, das in Kombination mit den neuen großen Ziffern eine Klarheit bietet, die herkömmliche digitale Drucktransmitter nicht bieten können.

Ein wichtiges Merkmal sind die zwei konfigurierbaren Ausgänge, die immer Teil eines Standardgerätes sind und vom Kunden beliebig programmiert werden können. Analog- und Frequenz- sowie Alarmausgänge sind Standard, und ein optionales steckbares Relaismodul mit 2x potenzialfreien SPDT-Kontakten ist entweder werkseitig montiert oder als Nachrüstsatz erhältlich. So können die Kunden eine sehr leistungsfähige Druckgerätespezifikation vornehmen. Die unterschiedlichsten Anschluss-Optionen sorgen darüber hinaus für vielfältige Einsatzmöglichkeiten.