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Additive Fertigung: Wiener Cubicure zeigt revolutionären Werkstoff auf formnext

Cubicure präsentiert auf der diesjährigen formnext in Frankfurt gleich zwei Messehighlights: eine neue Software für die additive Fertigung und einen revolutionären Werkstoff - und kombiniert mit der Hot Lithography Technologie höchste Fertigungspräzision mit herausragenden Werkstoffeigenschaften.

Cubicure 3D Druck Start-up formnext 2018 Produkt Produktion

Cubicure ThermoBlast, ein revolutionäres Hochtemperatur-Material, welches Umgebungsbedingungen von mehr als 300 °C standhalten kann und sich auch sonst als äußerst beständig erweist.

Auf der diesjährigen formnext in Frankfurt zeigt das Wiener Start-up Cubicure gleich zwei Messehighlights: eine neue Software für die additive Fertigung und einen revolutionären Werkstoff - und kombiniert mit der Hot Lithography Technologie höchste Fertigungspräzision mit herausragenden Werkstoffeigenschaften.

ThermoBlast: Der Kunststoff für richtig heiße Aufgaben

Nach einem erfolgreichen Marktstart der Caligma 200 Maschine und der eigens entwickelten Materialien Cubicure Evolution und Cubicure Precision wird Cubicure auf der formnext ein drittes Serienmaterial vorstellen: Cubicure ThermoBlast, ein revolutionäres Hochtemperatur-Material, welches Umgebungsbedingungen von mehr als 300 °C standhalten kann und sich auch sonst als äußerst beständig erweist. Cubicure ThermoBlast ist fest (>70 MPa Zugfestigkeit), hart (>90 Shore D), äußerst chemikalienbeständig und vor allem weist es sehr gute Brandeigenschaften auf. Neben der Fertigung von Werkzeugen ergeben sich damit auch in der Elektronikbranche, im Automotivebereich, im Luft- und Raumfahrtsektor sowie im Anlagenbau neue Anwendungen.

„Der Hot Lithography Ansatz hält mit dieser Revolution, was er versprochen hat: der Wechsel von Acrylat- und Methacrylat dominierten Materialsystemen hin zur Performance Chemie ist für die SLA möglich und bringt völlig neue Möglichkeiten im Bereich lithographisch herzustellender Bauteile. Sei es für Tooling-Aufgaben oder den Einsatz in extremer Prozessumgebung, Cubicure ThermoBlast ist ein Game Changer im Selbstverständnis additiv gefertigter Kunststoffe. Die hohe Oberflächenhärte erlaubt neue Anwendungen im Gleitlagerbereich sowie bei tribologischen Herausforderungen und die extreme Beständigkeit macht Bauteile aus ThermoBlast zu verlässlichen Lösungen für industrielle Anwendungen“, freut sich Dr. Gmeiner, Geschäftsführer der Cubicure GmbH.

White Paper zum Thema

CSS: Der digitale Weg zur Produktion der Zukunft

Als weiteres Messehighlight wird Cubicure erstmals auch eine neu entwickelte Softwarelösung für die Datenaufbereitung vor dem eigentlichen Druckprozess vorstellen: CSS – Cubicure Support & Slice bietet eine umfassende Palette an digitalen Möglichkeiten. Die CSS-Software ist ein umfangreiches Tool zur Bearbeitung von STL-Dateien, Erstellung von Supportstrukturen und Erzeugung von Schichtinformationen für den 3D-Drucker. Schnell und zuverlässig lassen sich 3D-Modelle für verschiedene additive Fertigungsprozesse, speziell aber für die Hot Lithography Technologie von Cubicure erstellen und bearbeiten sowie in Schichtinformationen exportieren.

Cubicure © Cubicure

Die CSS-Software ist ein umfangreiches Tool zur Bearbeitung von STL-Dateien, Erstellung von Supportstrukturen und Erzeugung von Schichtinformationen für den 3D-Drucker.

Mit dieser Softwarelösung bietet Cubicure ein weiteres Produkt in der Wertschöpfungskette der additiven Fertigung an. Auf die Hot Lithography Technologie abgestimmte Parametersätze ermöglichen die optimale Erstellung von Druckjobs für die Caligma 200 Maschine.

Caligma 200: Die 3D-Druckanlage für Hot Lithography

Seit 2017 bietet Cubicure die eigens entwickelte und patentierte 3D-Druckanlage Caligma 200. Sie ermöglicht erstmals den Einsatz hochmolekularer chemischer Ausgangsstoffe für den Präzisions-3D-Druck und schafft dadurch Bauteile mit ungeahnter Materialqualität. Abhängig von der Größe der gedruckten Bauteile und beginnend bei Losgröße 1 ist die 3D-Druckanlage Caligma 200 vom Rapid Prototyping bis hin zur Serienproduktion von Endprodukten einsetzbar. Die hohe Auflösung der Caligma 200 Maschine von 25 µm ermöglicht beispielsweise die Fertigung von Mikrodüsen und zeigt so eine wirtschaftliche Alternative zum Mikrospritzguss auf. Neben den Standard-Materialien bietet Cubicure auch bereits seit einigen Jahren kunden- und applikationsspezifische Photopolymerentwicklung an.

Cubicure © Cubicure

Seit 2017 bietet Cubicure die eigens entwickelte und patentierte 3D-Druckanlage Caligma 200.

Besuchen Sie Cubicure auf der formnext – Messestand G59 in Halle 3.1 

Über Cubicure: Die Cubicure GmbH wurde im März 2015 als Spin-Off der Technischen Universität Wien von Prof. Dr. Jürgen Stampfl und Dr. Robert Gmeiner gegründet und ist in der additiven Fertigung von Hochleistungspolymeren tätig. Dabei greift man auf die Methodik der Stereolithografie zurück (SLA), bei der ein lichthärtender Kunststoff mithilfe eines Lasers Schicht für Schicht mit höchster Präzision ausgehärtet wird. Bis heute entwickelte sich Cubicure zu einem zukunftsträchtigen Unternehmen mit 20 Mitarbeitern. Darüber hinaus wird das Team laufend erweitert, um Schlüsselanforderungen des Marktes gerecht zu werden: Performance Kunststoffe für den 3D-Druck zu liefern, die technische Entwicklung von Drucksystemen weiter voranzutreiben und auch zukünftig herausragende Innovationen in diesem Sektor zu präsentieren.  www.cubicure.com

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