Großauftrag

ABB liefert 800 Industrieroboter für Volkswagen Nutzfahrzeuge

ABB hat einen Auftrag über 800 Industrieroboter von Volkswagen Nutzfahrzeuge erhalten, die die Produktion einer neuen Generation von Elektrofahrzeugen in dessen Werk in Hannover unterstützen werden.

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ABB Roboter in VW Fertigung 

Volkswagen Nutzfahrzeuge modernisiert derzeit sein Werk und installiert hochmoderne Anlagen, um den vollelektrischen ID. BUZZ zu produzieren. Die Fertigung soll im Jahre 2022 beginnen. Die Roboter von ABB werden im Karosseriebau zum Einsatz kommen und eine Bandbreite an Aufgaben in diesem Bereich übernehmen. "Wir freuen uns, die langjährige Geschäftsbeziehung mit Volkswagen auszubauen und das Unternehmen bei der Expansion im Bereich E-Mobilität zu unterstützen. Die Roboterlösungen von ABB werden den Produktionsprozessen von Volkswagen ein hohes Maß an Flexibilität verleihen und dabei helfen, diese an Trends und sich verändernde Kundenanforderungen anzupassen“, sagte Sami Atiya, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation von ABB.

Neuheiten für die Automobilindustrie

ABB bietet für die Automobilindustrie neben Robotern und applikationsspezifischer Ausrüstung standardisierte Fertigungszellen sowie die Konzeption, Planung und Realisierung von kompletten Fertigungsstraßen. Über die Plattform ABB Ability haben Kunden zudem die Möglichkeit, von verschiedenen digitalen Dienstleistungen zu profitieren, darunter Prozessoptimierung, Flottenmanagement und vorausschauende Wartung.

In diesem Jahr hat ABB eine Reihe neuer Technologien eingeführt, die Automobilhersteller dabei unterstützen, ihre Produktivität und Nachhaltigkeit zu steigern. Ein Beispiel ist die PixelPaint Lösung für kundenspezifische Fahrzeuglackierung von ABB. PixelPaint verfügt über einen Tintenstrahlkopf, um Lacknebel (Overspray) zu eliminieren und sicherzustellen, dass zweifarbige Lackierungen und individuelle Designs in einem Durchgang aufgetragen werden können – ohne aufwändiges Maskieren und Demaskieren der Karosserie. Dadurch reduzieren sich die Durchlaufzeiten um etwa 50 Prozent. Zudem verbessert sich die Umweltverträglichkeit, da sich 100 Prozent des Lacks auf die Karosserieoberfläche auftragen lassen und somit Ausschuss vermieden wird.