Prozessindustrie

9,5 Prozent mehr Umsatz bei Endress+Hauser

Die Firmengruppe Endress+Hauser steigerte ihren Nettoumsatz um 9,5 Prozent auf 2,455 Milliarden Euro und das trotz kräftigem Gegenwind von Seiten der Wechselkurse.

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Endress+Hauser Unternehmen Konjunktur Automation Elektronik

Gute Zahlen präsentierte Endress+Hauser.

Die Entwicklung der Wechselkurse bremste nicht nur das Umsatzwachstum, sondern dämpfte auch die Kostenentwicklung, trotz markanter Teuerung auf der Materialseite. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 31,4 Prozent auf 330,6 Millionen Euro. Obwohl 2018 – anders als im Vorjahr – keine einmaligen Erlöse zu verbuchen waren, wuchs das Ergebnis vor Steuern (EBT) erneut an um 14,6 Prozent auf 315,7 Mio. Euro. Die Umsatzrendite (ROS) kletterte um 0,6 Punkte auf 12,9 Prozent.

Frei von Bankschulden

Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 11,2 Prozent auf 232,5 Mio. Euro. Darin spiegelt sich ein effektiver Steuersatz von 26,4 Prozent, der – beeinflusst durch die veränderte Zusammensetzung des Gewinns – gegenüber dem Vorjahr etwas gestiegen ist. Die Eigenkapitalquote erreichte 71,0 Prozent, 0,8 Prozentpunkte mehr als 2017. Die Firmengruppe ist praktisch frei von Bankschulden.

Endress+Hauser befeuerte das Wachstum mit einer Fülle an Innovationen. 54 neue Produkte brachte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf den Markt. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung kletterten auf 184,2 Mio. Euro, das entspricht 7,5 Prozent des Umsatzes. 287 Entwicklungen meldete das Unternehmen 2018 erstmals zum Patent an. Das Schutzrechte-Portfolio umfasste zum Jahresende nahezu 7.800 Patente und Titel.

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